Mehr Verkehrsteilnehmer

Immer mehr Menschen wollen mobil und unabhängig sein. Die Folge: Mehr Verkehrsteilnehmer. 2018 verbuchte man einen Zuwachs von 13.000 Fahrzeugen in Hamburg, somit stieg die Zahl auf 892.367 an. Nimmt man Rad- und Motorradfahrer außen vor, dann gingen die Verkehrsunfälle leicht zurück. Es waren 0,5 Prozent weniger, was laut Polizei eine Zahl von 67.537 ergibt. Die Anzahl der Verletzten nahm leider zu, es waren 9.717 bei einem Anstieg von 1,1 Prozent. Wie man sich bereits denken kann, forderten manche Unfälle auch ihre Opfer. Die gute Nachricht ist aber, dass es „nur“ 29 waren (klar, auch dieser Wert ist zu hoch). Unter den Toten waren eine Frau, die in einer Kutsche mitgefahren ist, zwei Radfahrer, zwei LKW-Fahrer, vier Motorradfahrer, sechs Autofahrer und 14 Fußgänger.


Kinder

Besonders tragisch sind Unfälle mit Kindern, die aber leider auch 2018 nicht verhindert werden konnten. Man hat 591 dieser Art registriert, wobei ein Fall eines zweijährigen Mädchens besonders schrecklich war. Es wurde nämlich von einem Eiswagen überrollt, der am Gelände einer Unterkunft für Flüchtlinge (Blomkamp in Osdorf) unterwegs war. Das Traurige an der Geschichte ist, dass dem 27 Jahre alten Fahrer THC (ein Cannabis-Wirkstoff) im Urin nachgewiesen werden konnte.


Rentner

Immer mehr Senioren wollen ihren Führerschein nicht freiwillig abgeben und aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Ein entscheidender Grund, warum 2018 um 1,2 Prozent mehr Rentner an Unfällen beteiligt waren. Insgesamt sind es 12.333 gewesen, 13 Personen konnte man nicht mehr helfen (Anstieg um 3 Prozent) und 1.009 haben Verletzungen erlitten (um 2,5 Prozent angestiegen).


Alkohol und Drogeneinfluss

Alkohol und Drogen waren auch 2018 für einige Unfälle verantwortlich. Eine besonders traurige Erkenntnis ist, dass die Anzahl deutlich zugenommen hat. Unter Alkoholeinfluss betrug der Zuwachs 4,8 Prozent bei 812 registrierten Unfällen, in vier davon haben Menschen nicht überlebt. Noch erschreckender ist die Bilanz bei den Drogen, dessen Verkehrsunfälle sind um 18,4 Prozent angestiegen. Insgesamt sind es 199 gewesen, in zwei Fällen kam für jeweils eine Person jegliche Hilfe zu spät.

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